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Pflanzenkraft aus Cistus incanus

Höchst, am

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Ein gut funktionierendes flexibles Immunsystem ist die Grundlage für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Immer mehr Menschen leiden ungewöhnlich oft an wiederkehrenden Erkältungen -und das nicht nur während der typischen Erkältungszeit im Winter. Viele von uns – vor allem Kinder und ältere Menschen - kränkeln sich von einem Infekt zum nächsten…

Ein uraltes, unscheinbares griechisches Heilkraut, das an den trockenen Hängen der griechischen Berge wächst, steht wieder hoch im Kurs. Seit jeher in der Volksheilkunde geschätzt, ist die Zistrose (Cistus incanus), auch Cistus genannt, als „Heilkraut für Körper, Geist und Seele“ populär geworden. Auf Chalkidiki, wo die Einheimischen täglich Cistus- Tee trinken, gibt es angeblich besonders viele 100- Jährige. Denn: Cistus soll die Zellen vor frühzeitiger Alterung schützen, den Körper entgiften und sogar bei Akne und Neurodermitis helfen.

Zistrose – Sehr begehrt und sehr bewährt

Auf der Halbinsel Chalkidiki erzählt man die Legende: Einst hielten die Götter auf dem Olymp Rat, um zu entscheiden, welche Pflanzen bestimmte Heilaufgaben übernehmen sollten. Die Zistrose erhielt von den Göttervätern die Aufgabe, die Wunden der in der Schlacht verletzten Kämpfer zu heilen. Sehr zum Ärger der Göttinnen. Diese waren überzeugt, das Kraut sei mit den zart rosafarbenen Blüten viel eher zur Schönheitspflege geeignet. Das Resultat: Die Zistrose durfte beides: heilen und verschönern. Tatsächlich war die Pflanze in der Antike äußerst begehrt. Das Harz war als Kosmetikum und als Hilfe bei Haut- und Haarproblemen beliebt. Ebenso wurde Cistus als Heilmittel gegen Krankheiten geschätzt. Vor allem aber nutzten die griechischen Bauern und Mönche der berühmten Athos-Klöster das Kraut für unterschiedlichste Gesundheitsstörungen.

Volle Abwehrkraft – Immunpower für die ganze Familie

Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass Cistus zu den polyphenolreichsten Pflanzen zählt und somit eine starke antioxidative Wirkung hat. Bis vor kurzem galten Grüner Tee und Rotwein als die polyphenolreichsten Mittel. Studien des LEFO- Institutes ergaben aber, dass die antioxidative Wirkung von Cistus sogar dreimal so hoch ist wie die von Grünem Tee und viermal so stark wie die von Rotwein oder frisch gepresstem Zitronensaft. Fazit dieser Untersuchung: Schon ein Schnapsglas Cistus-Tee hat dieselbe antioxidative Wirkung wie eine Tagesdosis Vitamin C (als Ascorbinsäure)!

Die Naturkraft gegen Viren

Die in Cistus enthaltenen Antioxidantien haben zudem eine große Bedeutung als „Radikalfänger“. Unter freien Radikalen versteht man instabile Reaktionsprodukte aus der Zellatmung, die sich per Kettenreaktion im Körper ausbreiten können und für die Entstehung vieler Krankheiten verantwortlich gemacht werden. Polyphenole schützen sowohl den Zellstoffwechsel als auch die Gefäßwände und bewahren die Zellen vor unkontrollierter Vermehrung.

Stärkung des Immunsystems – unser Tipp aus der Rhein-Apotheke

Auf Grund dieses hohen Polyphenolgehaltes und der antioxidativen Wirkung empfiehlt sich ein regelmäßiger Genuss von Cistus zur Stärkung des Immunsystems. Die tägliche Einnahme soll die Abwehrkräfte deutlich ankurbeln. Diese Stärkung der Abwehrkräfte ist gerade in der heutigen Zeit wichtig, da bei Stress und höherer Belastung durch Umwelteinflüsse das empfindliche Gleichgewicht im Körper schnell durcheinandergebracht wird.

Bio-Wunderwaffe mit vielfältigen Wirkungen

Die Pflanzen sind reich an Polyphenolen, die ein großes antioxidatives Potenzial haben. Sie stärken das Immunsystem, sorgen für weniger Anfälligkeit für Infekte, schützen die Zellen vor frühzeitiger Alterung, entgiften den Körper von Schwermetallen, schützen Herz und Blutgefäße, wirken sich positiv auf den Cholesterinhaushalt aus, sind entzündungshemmend und helfen bei Hautproblemen.